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FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen:

Wie werde ich Mandant und wie gestaltet sich unsere Zusammenarbeit?

Ob Privatperson oder Geschäftsmann, gerne laden wir Sie zu einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch in unsere Kanzlei ein. Vereinbaren sie noch heute telefonisch oder per Mail Ihren Wunschtermin mit uns. Im Rahmen des Erstgesprächs sichten wir Ihre aktuelle Situation und zeigen Ihnen auf, wie wir unser Leistungsspektrum individuell und passgenau auf Ihre Bedürfnisse zuschneiden können. Auch wenn Sie bereits einen Steuerberater haben und gewillt sind, einen Wechsel vorzunehmen, gestalten wir den Übergang für Sie reibungslos.

Jeden Aufgabenbereich, den Sie uns übertragen, bearbeiten wir kompetent, zuverlässig und effizient. Das enge Vertrauens- und Kooperationsverhältnis, das zwischen unseren Mandaten und unserer Kanzlei besteht, ist der Garant dafür, dass wir mit unserem Einsatz stets die besten Ergebnisse für Sie erzielen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen im Rahmen des Mandats jederzeit für all Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung.

Fragen rund um die Erstellung Ihrer Steuererklärung:

Ab welchem Einkommen muss ich eine Steuererklärung abgeben und welche Unterlagen werden von mir benötigt?

Eine Steuererklärung müssen Sie abgeben, wenn Sie Einkünfte außerhalb Ihrer Lohnsteuerkarte von mehr als 410,-- Euro pro Jahr haben oder wenn Sie nicht Arbeitnehmer sind und Einkünfte über 8.472, -- Euro (bei Ehegatten 16.944,-- Euro) haben. Darüber hinaus gibt es eine große Zahl von Gründen, die unabhängig vom Einkommen zur Abgabe der Steuererklärung verpflichten. Hierzu beraten wir Sie gern.

Die Unterlagen, die zur Erstellung der Steuererklärung benötigt werden, variieren je nach Einkommens- und Lebenssituation. Bei Verheirateten werden einige Nachweise von beiden Ehepartnern benötigt. Ihnen die notwendigen Informationen für einen vollständigen Überblick über die erforderlichen Unterlagen zu verschaffen, ist ein selbstverständlicher Teil unserer Beratung.

Was sind die Stammdaten und wo finde ich sie?

Wichtig für die Stammdaten sind die Steueridentnummer und die Steuernummer, das Geburtsdatum des Ehepartners, die Bankverbindung des Steuerpflichtigen, das Datum der Eheschließung und ggf. der Trennung bzw. Scheidung oder das Sterbedatum des Ehepartners. Menschen mit Behinderung sollten den Schwerbehindertenausweis zur Verfügung haben. Auch Belege über Ausgaben wie die Kirchensteuer, Spenden, Mitgliedsbeiträge, Fahrtkosten bei Behinderung, Unterhaltsleistungen an bedürftige Personen, Kosten für haushaltsnahe Beschäftigungen (Kindermädchen, Putzfrau), Betriebskosten der Wohnung bzw. des Hauses, Pflege- oder Betreuungsleistungen, Handwerkerleistungen im eigenen Haushalt, Medikamente, Zahnbehandlungen, Krankheitskosten, Kurkosten oder Scheidungskosten sind für die Steuererklärung aufzubewahren.

Welche Daten meiner Kinder werden benötigt?

Für den bis zum vollendeten 18. Lebensjahr geltenden Kinderfreibetrag sind die Geburtsdaten, der Wohnort und die Anschrift notwendig. Auch Kosten für Kinderbetreuung oder im Falle der Behinderung eines Kindes sowie Schulgeld können per Nachweis geltend gemacht werden.

Wie belege ich bezahlte Beträge?

Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung können von der ausgestellten Lohnsteuerbescheinigung übernommen werden. Private Zusatzkrankenversicherungen, Rentenversicherungen, Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Unfall- und Haftpflichtversicherungen können nach Vorlage von Rechnungen oder Kontoauszügen als weitere Vorsorgeaufwendungen anerkannt werden. Bescheinigungen Ihrer Anlageinstitute sollten Sie zur Geltendmachung vermögenswirksamer Leistungen und für Ihre Riesterverträge vorlegen.

Welche Einkünfte müssen belegt werden?

Zu den zu belegenden Einkünften zählen nicht nur Löhne und Gehälter, sondern auch Renten, Kapitalerträge, Unterhaltsleistungen, Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb oder einer selbständigen Tätigkeit, aus privaten Veräußerungsgeschäften, aus Vermietung und Verpachtung und aus der Tätigkeit als Übungsleiter oder Dozent.

Zu den belegpflichtigen Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit zählen alle Lohn- und Gehaltszahlungen, Versorgungsbezüge, Abfindungen, Arbeitslöhne aus Auslandstätigkeiten, Insolvenzgelder, Kurzarbeitergelder, Zuschüsse zum Mutterschaftsgeld, Altersteilzeiteinkünfte sowie Kranken- oder Arbeitslosengeld.

Die relevanten Unterlagen sind die für das Steuerjahr relevanten Lohnsteuerbescheinigungen, Vertragsunterlagen zu Abfindungen, Bescheinigungen über Versorgungsbezüge, Belege über die Auszahlung von Arbeitslosen- und Krankengeld sowie Nachweise über weitere Einnahmen.

Was zählt alles zu den Werbungskosten?

Die Belege und Informationen zur Absetzung der Werbungskosten sind für Sie besonders bedeutsam. Hierzu zählen die Anzahl der Entfernungskilometer von der Wohnung bis zur Arbeit, Beiträge an einen Berufsverband, Ausgaben für Arbeitsmittel, Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer, eigene Aufwendungen für Fortbildungen, Quittungen über Bewerbungskosten, Reisekosten und Reisenebenkosten, Nachweise einer doppelten Haushaltsführung, Umzugskosten oder Unfallkosten.

Welche Fristen sind zu beachten?

Bis wann Ihre Steuererklärung beim Finanzamt getroffen sein muss, hängt davon ab, ob Sie zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind oder ob Sie freiwillig eine Steuererklärung abgeben möchten. Im Fall der Verpflichtung müssen Ihre Unterlagen per Gesetzesfrist bis zum 31. Mai des Veranlagunszeitraums dem für Sie zuständigen Finanzamt vorliegen. Falls Sie Ihre Steuererklärung von einem Steuerberater erstellen lassen, gewähren die Finanzämter eine Fristverlängerung bis zum 31. Dezember. Die Frist für die Abgabe einer freiwilligen Steuererklärung beträgt gemäß der allgemeinen Festsetzungsfrist vier Jahre.
Gerne vertreten wir Sie auch gegenüber den Finanzberhörden im Falle von Stundungsanträgen oder zur Erreichung einer Fristverlängerung für die Einreichung Ihrer Unterlagen. Gründe hierfür können ein Umzug, eine Dienstreise, eine Krankheit oder fehlende Unterlagen sein. Wird Ihr Verlängerungsantrag akzeptiert, haben Sie in der Regel höchstens bis zum 30. September Zeit.

Was kann ich tun, wenn ich mit der steuerlichen Behandlung eines Sachverhalts durch das Finanzamt nicht einverstanden bin?

Sie können kostenfrei schriftlichen Einspruch gegen die Entscheidungen des Finanzamts einlegen. Auch in diesem Fall unterstützen wir als Ihre Steuerberatungskanzlei Sie gerne. Die Gebühren für die Beratung bemessen sich in Abhängigkeit von der Höhe der strittigen Steuer und dem Schwierigkeitsgrad der Angelegenheit. Da Finanzämter nicht selten falsche Bescheide erlassen, ist eine Beratung in vielen Fällen sehr sinnvoll.

Wie lange sollte ich Steuerunterlagen aufbewahren?

Buchhaltungsunterlagen, Belege, Kassenbücher und Bankauszüge sowie Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und Steuerbescheide sollten Sie zehn Jahre lang aufbewahren.

Wie hoch sind die Kosten einer Steuerberatung?

Die Steuerberatergebühren sind durch die Steuerberatergebührenverordnung gesetzlich festgelegt. Die zur Gebührenfestlegung entscheidenden Parameter sind die Werte der einzelnen Sachverhalte, der Schwierigkeitsgrad und der Zeitaufwand. Für nähere Informationen oder die Nennung eines Kostenrahmens können Sie uns gerne kontaktieren. Teile der Gebührenrechnung sind übrigens steuerlich abzugsfähig.