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Meine ersten 100 Tage
- Fabian Fuchs Steuerfachangestellter

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Abiturs im Jahr 2012 habe ich mich dazu entschieden, eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten zu beginnen. Ich gebe ehrlich zu, ich bin etwas zufällig beim Steuerberater gelandet, aber da ich mich für wirtschaftliche Zusammenhänge schon seit Schulzeiten immer interessierte und ich zudem ein gutes mathematisches Verständnis habe, war die Ausbildung beim Steuerberater genau das Richtige für mich.

Nachdem ich die Ausbildung bei einer Steuerkanzlei in Deutz erfolgreich abgeschlossen hatte, musste ich leider die Kanzlei wechseln, weil ein großes Mandat gekündigt hatte. Da es in dieser Branche allerdings keine Arbeitslosigkeit gibt, hier herrscht akuter Fachkräftemangel, habe ich auch sehr schnell wieder eine neue Kanzlei gefunden.

Die ersten 100 Tage bei Servos, Winter & Partner waren für mich sehr lehrreich, aber auch teilweise recht stressig. Im Ausbildungsbetrieb hatte ich 2,5 Jahre gearbeitet und dort alle Arbeitsabläufe und Mandanten genauestens kennengelernt. Nun musste ich mich aufgrund des Kanzleiwechsels in alle Arbeitsabläufe und Arbeitsstrukturen neu einarbeiten, was nicht immer leicht gewesen ist. Erschwert wurde die ganze Situation dadurch, dass man nach der Ausbildung noch nicht über ausreichend Berufserfahrung verfügt, um im Bereich Steuererklärungen, Jahresabschluss und Buchhaltung fehlerfrei und selbstständig arbeiten zu können. Häufig wird dies allerdings seitens der Geschäftsführung erwartet, weshalb ich jedem Azubi nur empfehlen kann, wenn es irgendwie möglich sein sollte, den Betrieb nicht nach der Ausbildung zu wechseln. Auch wenn man beim „neuen Chef“ ein etwas höheres Gehalt bekommen sollte, ist jedoch der Stress bei einem Kanzleiwechsel direkt nach der Ausbildung nicht zu unterschätzen. Zudem sind die meisten Betriebe aufgrund des bereits erwähnten Fachkräftemangels sehr daran interessiert, die Azubis zu übernehmen.

Die Ausbildung ist für jeden zu empfehlen, der sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert und über ein ausgeprägtes mathematisches Verständnis verfügt. Zudem gibt es im steuerlichen Bereich ein riesiges Potenzial an beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten, weshalb auch die Branche für Quereinsteiger sehr geeignet ist. Da man zudem täglich mit neuen steuerlichen Sachverhalten konfrontiert wird, ist der Beruf zudem sehr abwechslungsreich. Nach dieser „Einarbeitungsphase“ und durch einen engeren Kontakt zu den Mitarbeitern ist es mir gelungen, mich erfolgreich in das Team von Servos, Winter & Partner zu integrieren. Zudem begrüße ich den offenen Dialog in der Kanzlei und die angenehme Arbeitsatmosphäre. Abschließend möchte ich mich bei allen Kollegen und den Chefs für die gute Zusammenarbeit und das gegenüber mir erbrachte Vertrauen bedanken.