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Meine ersten 100 Tage
- Marc Velten Steuerfachangestellter

Meine ersten 100 Tage waren sehr abwechslungsreich. Obwohl ich erst mit einem 3-wöchigen Praktikum bei Servos Winter & Partner GmbH angefangen habe, durfte ich ziemlich schnell alleine buchen.
Natürlich wurde mir zu Beginn erst einmal alles vorgestellt und ich lernte alle Bereiche, die im Steuerbüro so anfallen, kennen. Auch Gesetze musste ich zu Beginn erst einmal sortieren, zwar keine dankbare Aufgabe, aber irgendwer musste es ja tun. Einen Arbeitsplatz bekam ich mit meinem ersten Tag zugeteilt und durfte den auch nach Belieben einräumen.
Meine Befürchtungen von einem langweiligen Bürojob wurden schnell wiederlegt. Durch den ständigen Umgang mit Mandanten, den man nach der Zeit immer mehr bekommt, lernt man viele interessante Menschen kennen, die einem auch als guter Kontakt behilflich sein können. Schnell wurde mir klar, dass bei Servos Winter & Partner viel auf Zusammengehörigkeit geachtet wird und dafür auch viel getan wird.

Zum Arbeitsalltag selbst kann ich sagen, dass man viel vor dem PC sitzt und viel mit Zahlen zu tun hat.
Und obwohl der Beruf quasi nur aus Zahlen besteht, gibt es dafür viel mehr Frauen als Männer.
Also stimmt es wohl nicht unbedingt, dass Männer mit Zahlen besser umgehen können.
Durch mein Vorwissen in Rechnungswesen ging mir das Buchen schneller von der Hand als gedacht, nur die Einarbeitung in die Rechenmaschine wollte nicht so ganz funktionieren, da sie mir doch etwas umständlicher schien als der Taschenrechner. Aber nach einiger Zeit klappte auch das.
Einige Buchhaltungen konnte ich nach der Zeit ganz alleine und ohne viel Nachfragen bearbeiten und so begann man mir die Einkommensteuer zu erklären und zu zeigen.
Das erweist sich vor allem für mein näheres Umfeld als sehr hilfreich.
In den Bereich des Lohnwesens durfte ich mal kurz reinschnuppern und lernte die Grundzüge kennen, aber auch bis heute konnte man mich für diesen Teil nicht so recht überzeugen.
Dafür macht mir der direkte Kontakt mit den Mandanten umso mehr Spaß und die monatliche Kontrolle ihrer Finanzen.

Auch wenn man später nicht unbedingt in dieser Branche bleiben möchte, aber Interesse an einem kaufmännischem Beruf besteht, kann ich diese Ausbildung nur empfehlen, denn man lernt durch den direkten Kontakt zum Mandanten auch die wichtigen Personen des Unternehmens kennen.
Außerdem lernt man beim Steuerfachangestellten nicht nur das reine Buchen, sondern auch die Gesetze kennen und so ist man meist sehr viel besser für die Aufgaben in höheren Positionen qualifiziert, als bei einer normalen kaufmännischen Ausbildung.
Auch Leute die sich später für die Branche „Unternehmensberatung“ interessieren, sind hier gut aufgehoben, da man durch die ständige Pflege der Buchführung sämtliche Einblicke in ein Unternehmen bekommt und den Mandanten darauf hinweisen kann, was er eventuell besser machen könnte oder was er momentan für ein Ergebnis erzielt.

Mit einer mittelständigen Kanzlei ist Servos Winter & Partner trotzdem eine der größten im bergischen Raum und dennoch kennt der Chef einen noch persönlich.
In einer ganz großen Kanzlei, wie den Big 4, ist man schnell mal nur eine Person von ganz vielen, welche der Chef überhaupt nicht kennt und bei einer kleineren Kanzlei kann es sein, dass die interessanten Mandate nicht vorhanden sind. Genau aus diesen Gründen ist die Servos Winter & Partner GmbH die richtige Wahl gewesen und ich freue mich, hier weiterhin arbeiten zu können.